Ixion - Talisman

The Crimson Puppeteer (8.30)
Legend (2.45)
Dawn (5.08)
The Raven and the Stone (7.32)
Redemption (0.43)
The Abyss (10.42)
Non Nobis (8.23)
Sea of Cortez (10.06)
Prelude (2.04)
Catherine (6.24)
Talisman Revisited (5.39)

Ein Talismann sollte ja in der Regel Glück bringen. Das es auch anders sein kann, beweisen die 8 Geschichten des holländischen Studioprojekts Ixion. Der Kopf hinter Ixion ist der Multiinstrumentalist Jankees Braam, der auch das Konzept entworfen hat und sich für die Kompositionen verantwortlich zeigt. Ich bin immer wieder erstaunt, welche Kreativität und Ambitionen hinter einem solchen Vorhaben stecken. Um ihn herum versammelt sich eine ganze Mannschaft an talentierten Musikern, die wohl in der heimatlichen Musikszene nicht unbekannt sind, mir persönlich aber nichts sagen. Der bekannteste Name, der mir ins Gesicht springt, ist Gerben Klazinga, das Gehirn von Knight Area. Die Geschichte des Albums beginnt mit dem Verrat Jesus seitens Judas, bei dem dieser Talismann eine wesentliche Rolle spielt. Danach findet er den Weg nach England, wo er sein Unwesen treibt und die Beteiligten eines Krieges ins Verderben spielt. Dann findet König Arthur den Talismann. Aber gegen Exkalibur und dem heiligen Gral kann er sich nicht behaupten und er arrangiert raffiniert den Tod Arthurs. Der Talismann wird mit dem König begraben nahe einer Kirche der Ortschaft Glastonburry. Dort wird er viele Jahre später ausgebudelt und ins Innere der Kirche verfrachtet, wo er wiederum sein Unheil treibt. Schliesslich setzt er seine Reise fort und landet in Frankreich bei König Phillip, wo er wesentlichen Einfluss auf die Inquistion und den Zerfall der Tempelritter hat. Die nächsten Ziele des Steins sind Spanien, Indien und Mexiko, wo er bei den Inkas wiederum Unglück bringt. Am Schluss landet er in den Händen von Katherina, der Grossen. Auch bei ihr, hat er nichts Gutes im Sinn. Es verliert sich die Spur des Steins, aber es ist anzunehmen, dass der Talismann auch in der aktuellen Welt für Verwirrung sorgt. Die Storyline finde ich sehr interessant. Die musikalischen Arrangements dazu bewegen sich zwischen RetroProg und ProgMetal, obschon die metallischen Einflüsse sehr klein gehalten werden. Wie auch bei Ayreon, dessen direkten Vergleich nicht von ungefähr kommt, sind die verschiedenen Vocals wichtig im Gesamtbild der Story. Die Kompositionen wirken bombastisch, dramatisch und spannend. Dass es keine fröhliche Geschichte ist, unterstreichen die Sounds und die Akkordfolgen sehr gekonnt. Melodien sind aber en masse vorhanden.
Fazit: Ein weiteres Konzeptalbum von der Marke Ayreon, obwohl im Gegensatz zum Landsmann, weniger elektronische Elemente oder Metalstimmen zum Einsatz gelangen. Das Album finde ich sehr unterhaltsam, noch besser gefällt mir aber der lyrische Aspekt.
Zu erwerben bei JustforKicks oder bei mir: wizzy@proggies.ch


hinzugefügt:  Sonntag, 23. Juli 2006
von:  Daniel Eggenberger
Wertung:
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Hits: 45
Sprache : deu

 
  

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